Gleichzeitig zum neuen Akkuladegerät hab ich mir noch ein paar Sanyo Eneloop Akkus bestellt.
Was sind Eneloop Akkus? Diese neu entwickelten Akkus haben eine geringere Selbstentladung als herkömmliche Akkus. Nach einem Jahr ohne Nutzung (und voriger Volladung) besitzen sie immer noch ca. 70% der Kapazität. Ein normaler Akku hätte da schon lange so gut wie keine Ladung mehr. Allerdings ist die „Anfangsentladung” nach einem Monat schon bei ca. 20%. D.h. nach einem Monat entlädt sich der Akku kaum noch. Das macht sich bei meinem externen Blitz, den ich ja nicht so häufig brauche, sehr gut. Die Akkus sind immer bei der Fotoausrüstung und Fahrradbeleuchtung dabei.
Leider ist die Kapazität mit 2000mAh nicht ganz so hoch. Doch das ist verschmerzlich, da ich immer ein paar Ersatzakkus da habe.
Fazit: eine für mich lohnenswerte Anschaffung.
Archiv nach Schlagworten: Neuanschaffung
Sanyo Eneloop
BC 900 Akkulader
Das Ding ist ein echtes Teufels…ding. Ich bin echt entzückt über dieses Gerät. Es kann gleichzeitig Akkus laden, entladen, refreshen und testen. Dies macht eine mikroprozessorgestützte Überwachung möglich. Jeder Schacht kann einzeln angesteuert und überwacht werden. Somit ist es möglich, dass gleichzeitig AA (die normalen) und AAA (die kleineren) Akkus geladen werden. Umschalten zwischen NiMH und NiCD braucht man auch nicht, das Gerät erkennt es von selbst.
Dazu hat jeder Schacht noch ein eigenes Display für Statusinformationen. Angezeigt werden können Ladezeit, Ladestrom (variierbar 200, 500, 700, 1000mA – bei nur 2 verwendeten Schächten sogar noch 1500 und 1800mA), Spannung und gemessene Kapazität. Ab einem Ladestrom von 1000mA werden die Akkus allerdings relativ warm – ist nun mal der Physik geschuldet und normal.
Im Originalkarton sind sogar noch einige Zugaben zum Ladergerät an sich. Und zwar: Aufbewahrungstasche, Mono-/Baby-Zellen-Adapter (damit kann man R6/AA Akkus in ein Mono-/Baby Steckplatz stecken, die bei Radios und großen Taschenlampen üblich sind) und sogar noch 4 Stück 2700mAh-Akkus! Für einen Preis von ca. 42€ kann man nicht meckern.
Ich habe natürlich gleich mal meine ganze Akku-Armada (an die 20 Akkus) durchgeladen und festgestellt, dass sich die Investition gelohnt hat. Mein altes Ladergerät (Ansmann …) hatte nur einen lächerlichen Ladestrom von 150mAh (zur damaligen Zeit hatte ich keine Ahnung von den Dingern) und schaltete sich nach einer gewissen Zeit von selbst ab, so dass die Akkus mit höherer Kapazität nie richtig fertig geladen wurden.

Letzte Kommentare